Ein Aluminiumkoffer besitzt eine Außenschale aus Metall statt Kunststoff. Die Schale wird häufig in Profile eingefasst und über einen umlaufenden Rahmen mit Klappverschlüssen verschlossen, ähnlich wie bei einem klassischen Rahmenkoffer. Das ergibt einen sehr formstabilen Korpus mit einer eigenständigen, technischen Optik.
Im Alltag ist ein Aluminiumkoffer vor allem durch sein höheres Gewicht spürbar, das gegenüber Polycarbonat oder Polypropylen deutlich zu Buche schlägt und Packraum innerhalb der Gewichtsgrenzen der Airline kostet. Dafür ist die Schale sehr widerstandsfähig gegen Druck, sie verbeult unter starker Belastung zwar, reißt aber kaum. Kratzer und kleine Dellen bleiben bei Metall sichtbarer als bei Kunststoff, was viele Nutzer als Teil der Gebrauchsspuren akzeptieren, statt sie als Mangel zu sehen.
Eine ausführliche Einordnung zu Gewicht, Pflege und Einsatzbereich bietet der Ratgeber Aluminiumkoffer. Mehr zum rahmenbasierten Verschlusssystem erklärt der Eintrag Rahmenkoffer.
