Ein Weichschalenkoffer besteht aus einem flexiblen Gewebe, häufig Polyester oder Nylon, das über einem leichten inneren Rahmen oder verstärkten Kanten aufgebaut ist. Anders als bei der starren Schale eines Hartschalenkoffers lässt sich das Material eindrücken und wieder in Form bringen, was den Koffer insgesamt nachgiebiger macht.
Für die Praxis bedeutet das vor allem mehr Packflexibilität, denn Weichschalenkoffer bieten fast immer außenliegende Taschen und Fächer, in denen sich Dokumente oder kleine Gegenstände getrennt verstauen lassen. Viele Modelle besitzen zudem eine Dehnfalte, mit der sich das Volumen bei Bedarf um einige Liter erweitern lässt. Dafür federt das Gewebe Stöße weniger gleichmäßig ab als eine Hartschale und kann bei rauer Behandlung eher verschmutzen oder an Ecken abnutzen.
Wie sich Weichschale und Hartschale in Gewicht, Schutz und Packverhalten unterscheiden, zeigt der Ratgeber Hartschale oder Weichschale. Mehr zur praktischen Volumenerweiterung erklärt der Eintrag Dehnfalte.
